Aktuelles

Stammtisch des Imkerverein Marktheidenfeld

 

trifft sich regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat im Hotel "Zur Aussicht" in Marktheidenfeld. 19:30 Uhr.

Wir nutzen die Gelegenheit für einen fachlichen Austausch zur Bienenhaltung, -zucht, Honigproduktion und was alles dazu gehört. 

 

Am Mittwoch, 3.6.2026  ist es wieder soweit. Auch für imkerlich Interessierte kann dies eine Gelegenheit sein neue Kontakte zu knüpfen und in die faszinierende Welt der Bienen einzutauchen. Bitte hierzu vorab Kontakt mit einem Vorstand aufnehmen.

Zu diesem Stammtisch haben wir den Fachwart für Bienen Christian Benker aus Bad Brückenau zu einem Vortag eingeladen.

Thema: Biotechnische Maßnahmen zur Bekämpfung der Varroamilbe. 


Kurzvideo zur Vespa Valutina


Aus der Vereinsarbeit

Fachvortrag: Biomechanische Varroabehandlung

Ein  praxisnaher Vortragsabend zur Gesunderhaltung von Bienenvölkern zog am Mittwoch, 3.6.26,  rund 40 Imkerinnen und Imker aus der gesamten Region nach Marktheidenfeld. Der Imkerverein Marktheidenfeld e.V. hatte zu diesem zentralen Thema in das Hotel „Zur schönen Aussicht“ geladen.
Als ausgewiesener Experte referierte Christian Benker, zertifizierter Bienen-Fachwart, Züchter, Bienensachverständiger und 2. Vorsitzender des Imkervereins Bad Brückenau. Im Rahmen einer dichten Wissensvermittlung gab er wertvolle Einblicke in die „Biotechnische Varroabehandlung“.
Die Biologie des Parasiten als Schlüssel zum Erfolg
Benker wählte für seinen Vortrag ein visuell ansprechendes PowerPoint-Format, verzichtete jedoch ganz bewusst auf reinen Frontalunterricht. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein lebendiger Dialog mit den rund 40 anwesenden Teilnehmern, die unter anderem aus Wertheim, Bessenbach, Karlstadt, Neuhütten und Marktheidenfeld angereist waren.
Der Referent verdeutlichte, dass der Schlüssel zur erfolgreichen biologisch-technischen Milbenbekämpfung im tiefen Verständnis der Parasitenbiologie liegt:
  • Die Varroamilbe (Varroa destructor) vermehrt sich ausschließlich in der verdeckelten Brut der Honigbienen.
  • Sie nutzt die Entwicklungszeit der Bienenpuppe, um ihre eigenen Nachkommen zu zeugen.
  • Bevorzugt wird dabei die Drohnenbrut, da diese eine längere Verdeckelungszeit aufweist und den Milben optimale Bedingungen bietet.
Aus diesen biologischen Schwachstellen des Parasiten leitete der Bienensachverständige im intensiven Austausch mit dem Publikum fünf zentrale biotechnische Kernmaßnahmen ab:
  • Drohnenschnitt: Das gezielte und frühzeitige Entnehmen verdeckelter Drohnenwaben nutzt die biologische Vorliebe der Milbe aus, um einen Großteil der Gründerinnen abzufangen, bevor sie die Arbeiterinnenbrut belasten.
  • Bannwabenverfahren: Durch das gezielte Einengen der Königin auf eine einzelne Wabe wird die Eiablage räumlich so konzentriert, dass die Milben in diese „Falle“ gelockt und anschließend mitsamt der Brut entnommen werden können.
  • Käfigverfahren zur Brutunterbrechung: Durch das zeitweise Einsperren (Käfigen) der Königin wird eine künstliche Brutfreiheit im Volk erzeugt. Dies bricht den Vermehrungszyklus der Milbe komplett und bereitet das Volk optimal auf eine hochwirksame Sommerbehandlung vor.
  • Totale Brutentnahme (TBE): Ein konsequenter Eingriff, bei dem dem Volk kurz vor oder nach der Abschleuderung sämtliche Brutwaben entnommen werden. Das Volk wird komplett brutfrei auf Mittelwänden saniert, während aus der entnommenen Brut separate Brutsammler gebildet werden.
  • Teilen und Behandeln (TuB): Ein eigenständiges Verfahren, bei dem das Volk in einen Flugling (mit Königin, ohne Brut) und einen Brutableger (mit Brut, ohne Königin) aufgeteilt wird. Beide Volksteile werden im jeweils optimalen, brutfreien Zustand separat gegen die Varroamilbe behandelt.
Biotechnik schlägt organische Säuren
Der Referent erklärte den klaren Vorteil dieser Biotechnik im Vergleich zum klassischen Einsatz organischer Säuren (wie Ameisensäure): Während chemische Behandlungen oft stark wetterabhängig (Temperatur/Luftfeuchtigkeit) sind und die Bienen sowie die empfindliche Brut stark belasten können, entziehen biotechnische Verfahren der Milbe rein mechanisch die Vermehrungsgrundlage. Das schont die Bienengesundheit nachhaltig, stärkt die Winterbienen und schließt Rückstände in Honig und Wachs komplett aus. Die Säuren sollen und müssen auch weiterhin ergänzend eingesetzt werden.
Besonders freute uns die Teilnahme der Jungimker Armin Graubner (Erlenbach), Paul Kutz (Altfeld) und Daniel Weber (Karbach)  .....weiter so!
Kollegialer Ausklang
Nach dem fachlich intensiven Vortragsteil verlagerte sich die Veranstaltung für den geselligen Teil nach draußen. Bei besten Temperaturen fand der Abend auf der Hotelterrasse seinen Ausklang. In idyllischer Atmosphäre wurden die angerissenen Themen in kleineren Runden weiter vertieft, Praxiserfahrungen ausgetauscht und das Netzwerk unter den regionalen Imkerkollegen nachhaltig gestärkt.
Text und Foto: Heike Wachholtz

Ausblick: Nächster Imkerstammtisch
Nach diesem gelungenen Abend laden wir alle Mitglieder sowie Bieneninteressierte herzlich zu unserem nächsten Treffen ein. Der nächste reguläre Imkerstammtisch findet am Mittwoch, den 1. Juli 2026 um 19:30 Uhr im Hotel „Zur schönen Aussicht“ in Marktheidenfeld statt. Wir freuen uns wieder auf einen regen Austausch!

Exkursion zur Belegstelle Spessart, 31.Mai 2026

 

 

Marktheidenfelder und Bessenbacher Imker zu Besuch auf der Belegstelle Spessart, Rohrbrunn.

 Ein ereignisreicher und lehrreicher Tag liegt hinter uns: Trotz wechselhaften Wetters machten sich die Marktheidenfelder und bessenbacher Imkerinnen und Imker auf den Weg, um die Belegstelle Spessart zu besichtigen. Vom erfahrenen Züchter bis zum neugierigen Einsteiger in die Königinnenzucht war eine bunt gemischte und motivierte Truppe vertreten.

Imkermeister Dirk Ahrens-Lagast (Universität Würzburg), Trixi Hein-Schmid (AGT-Toleranzzucht Hafenlohr) und Martin Perner (silberne Staatsmedaille, Marktheidenfeld) bereicherten als Urgesteine der Zucht und ausgewiesene Experten den fachlichen Austausch.

 

Prominenter Besuch, Verbandsarbeit und Absatzmärkte

 Wir freuten uns über Unterstützung vor Ort: Der Bezirksvorsitzende von Unterfranken, Matthias Meidel, sowie der Kreisvorsitzende von Main-Spessart (MSP), Richard Wöber, nahmen an unserer Exkursion teil. Beide standen den Teilnehmern fachkundig Rede und Antwort. 

 

Matthias Meidel nutzte die Gelegenheit für ein wichtiges Update zur Verbandsarbeit: Er betonte, dass er sich aktuell intensiv um den Aufbau und die Sicherung neuer Absatzmärkte für unsere lokalen Honige bemüht. Ein starkes und wichtiges Signal für alle Imkerinnen und Imker der Region, um die Vermarktung unseres hochwertigen Heimathonigs zukunftssicher aufzustellen.

Aufruf zum unterfränkischen Heimspiel: Das diesjährige Honigfest mit der Prämierung der besten Honige Bayerns findet am 25.10.26 in Erlenbach am Main statt. Die unterfränkischen Imker und Imkerinnen können hier ihre hochwertigen Honige beurteilen lassen und präsentieren.

 

Alarmierende Sichtung: Asiatischen Hornisse (Vespa Velutina)

 Ein hochaktuelles und ernstes Thema: Es wurde über eine Sichtung (heute) einer Vespa Velutina in einem Kinderzimmer im Wachengrund berichtet. Die invasive Hornissenart breitet sich damit weiter in unserer Region aus und stellt eine massive Bedrohung für unsere Bienenvölker dar.

Als direkte Gegenmaßnahme wurde vor Ort das selektive „Vespa Catch“- Lockmittel an die Imker verteilt. Es ergeht die dringende Empfehlung an alle Imkerkollegen, spätestens jetzt Locktöpfe aufzustellen! 

 

Nur durch ein flächendeckendes Monitoring und das frühzeitige Abfangen der Königinnen und lokalisieren der Hornissennester können wir unsere Völker wirksam schützen. Bitte haltet an euren Bienenständen und im Umfeld intensiv Ausschau! 

 

Spannende Einblicke in die Zuchtpraxis

 Neben den aktuellen Herausforderungen kam die Praxis nicht zu kurz. Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Helmut Kuska, der uns in die Geschichte und Entstehung der Belegstelle eintauchen ließ. Bei einer Führung wurde uns anschaulich erklärt, wie die moderne Königinnenzucht auf der Belegstelle funktioniert.

Die Belegstelle hat bereits seit dem 19. Mai geöffnet und verzeichnet schon jetzt eine hohe Nachfrage. Im Fokus standen auch die strikten Anforderungen für die Anlieferung: Damit der Begattungserfolg im Schutzgebiet nicht gefährdet wird, müssen alle Begattungskästchen zwingend mit einem funktionierenden Drohnengitter versehen sein.

Nur so wird wirksam verhindert, dass unerwünschte, fremde Drohnen mitreisen und die gezielte Verpaarung verfälschen.

 

Gewitter? Kein Problem für hungrige Imker!

 Selbst der einsetzende Regen und die Gewitterschauer konnten der hervorragenden Stimmung nichts anhaben. Getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“ wurde der Grill kurzerhand regensicher gemacht. Bei frisch gegrillter Wildbratwurst und kühlen Getränken war der Appetit ungebrochen. Das Wetter bot den perfekten Rahmen für einen intensiven Austausch zwischen Profis und Neulingen.

 

Ein herzliches Dankeschön an Helmut Kuska für die tollen Erklärungen, an Mathias Meidel und Richard Wöber für ihren Besuch und die wichtigen Impulse sowie an alle Helfer, (Claus: Danke für die mitgebrachten Festzeltgarnituren!) die diesen Tag trotz der Wetterkapriolen zu einem vollen Erfolg gemacht haben! 

 

Beitrag von Heike Wachholtz

 

Vortrag zur Honigprämierung 2026

Mai-Stammtisch 6.5.2026 im Hotel Schöne Aussicht, Marktheidenfeld:

Horst Hefter, seines Zeichens langjähriger Prüfer bei der jährlichen Honigprämierung beim Bayerischen Honigfest, erklärte den anwesenden Imkern das notwendige Prozedere, um mit dem eigenen Honig an der Prämierung teilzunehmen. Gar nicht so einfach, dachte sich so mancher Kollege, denn die Auflagen zur Teilnahme sind hoch:

Das richtige DIB-Glas, mit dem richtigen Deckel, Einlage im Deckel und das richtige Etikett perfekt aufgeklebt. Das Glas blitzsauber, das Gesamtgewicht mindestens 741 Gramm, MHD Tag genau und der Wassergehalt unter 18%, für Gold 16,7%, das sind nur einige der vielen Anforderungen für höchste Qualität. Horst informiert sehr routiniert und gibt viele praktische Tipps zum Gelingen.

Ein paar DIN à vier Seiten mit vielen Stichpunkten sollen uns helfen alle erforderlichen Punkte umzusetzen.

Das Bayerische Honigfest findet dieses Jahr am 8. November 26 im unterfränkischen Leidersbach statt. Bis dahin ist noch gut Zeit den  26 er Honig perfekt cremig zu rühren, ihn mit den Etiketten des DIB zu versehen und in eigens dafür vorgesehenen Versandkartons bis 30.8. zu verschicken. Teilnehmer erwerben beim DIB  bis 4.7.26 ein Los für 30 Euro für zwei Gläser Honig einer Charge. Unser Verein unterstützt seine teilnehmenden Mitglieder mit einer Förderung von 50 %. Wir freuen uns über viele Einsendungen und wünschen allen Teilnehmenden viel Erfolg und Freude, wenn es eine Medaille in Bronze, Silber oder gar Gold geben sollte. Wir drücken die Daumen.

Dieser interessante Vortrag brachte Horst Hefter einen dicken Applaus und ein schönes Geschenk aus unserer Gegend.

Vielen Dank, lieber Kollege!

Im Anschluss gab es noch einen regen Austausch, auch mit anwesenden Imkern aus Lohr und Karlstadt.

 

Beitrag von Heike Wachholtz

 

 

IV Marktheidenfeld engagiert sich an der Mittelschule


Von April mit Ende Juli 2025 hat Ricky Böhm-Hennes jeden Donnerstag 8:00 gemeinsam mit den Schülern der Mittelschule sowie der St.Kilian-Schule eine Durchsicht durchgeführt und die Hintergründe der Imkerei erläutert. Auch die Königin wurde mehrfach gesichtet.


Marktheidenfeld blüht auf 20.04.2024 - Wir waren dabei

v.l. Roland Flammersberger, Claus Roth, Heike Wachholtz
v.l. Roland Flammersberger, Claus Roth, Heike Wachholtz

Wir konnten am Samstag den Stand vom Schwalbenhof / Marienbrunn nutzen und gaben Interessierten Einblick in die Imkerei mit Prospekten, Ausrüstung, Honigprodukten und einer Bienen-Abordnung aus Rettersheim (mit Dank an Claus Roth) samt Königin. Wer mochte, bekam eine ausgewählte Blühmischung für den eigenen Garten.


Das Beste kommt zum Schluss!

Zu unserer Jahresschlussfeier 2023 durften wir am 6.12. um 18:00 circa 30 unserer Mitglieder mit ihren Angehörigen in der Schönen Aussicht begrüßen. Einige Mitglieder hatten ihre leckersten Plätzchen mitgebracht und auf den weihnachtlich dekorierten Tischen verteilt. Es herrschte beste Stimmung und es gab viel zu erzählen. Die ersten Getränke (auf Kosten des Vereins) waren  schnell aufgetragen, das Essen bestellt, und
so konnten wir mit den Ehrungen von Claus Roth, Hildegard Zipper, Martin Perner und zwei Jubilaren mit runden Geburtstagen beginnen.

 

Claus Roth kann auf 29 Jahre als 1. Vorstand des Imkerverein Marktheidenfeld zurückblicken. Eine gewaltige Leistung, die Ricky Böhm-Hennes in seiner Rede ausführlich würdigte. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Claus weiterhin einen sehr versierten Imker als Beisitzer haben, dessen
Verbindungen zu ganz unterschiedlichen und hochkarätigen Referenten, die bestimmt noch mit etlichen fundierten Vorträgen unser Wissen auffrischen können. Ein Präsentkorb von der Metzgerei Bumm, eine Urkunde und die „Goldene Vereinsbiene“ werden ihn wohl auf einen schönen Abschluss als 1.Vorstand des Imkerverein Marktheidenfeld zurückblicken lassen.

 

Hildegard Zipper stand fast genau so viele Jahre als 2. Vorstand mit Rat und Tat für den Marktheidenfelder Imkerverein zur Verfügung. Das brachte Francesca Dürr in ihrer Rede sehr deutlich zum Ausdruck. Durch Hildegards berufliche Verbindung nach Veitshöchheim bekamen wir wissenschaftlich gesicherte Fakten aus erster Hand. Mit ihrer ganz persönlichen Art hat sie immer eine klare und verbindliche Aussage zu jeder ihr gestellten Frage parat, so auch in Zukunft, da auch sie glücklicherweise als Beisitzerin weiterhin ansprechbar ist. Ein Weinpräsent vom Weinhaus Frank und eine Urkunde rundeten ihre Ansprache ab.

 

Die imkerliche und züchterische Lebensleistung von Martin Perner wurde mit der Laudatio von Heike Wachholtz gewürdigt. Durch seinen Idealismus und jahrelanges Engagement ist es unter anderem auch ihm zu verdanken, dass aus den stech -und schwarmlustigen Bienen der 1960 Jahre bis heute sanftmütigen und schwarmträge Bienen mit sehr guter Honigleistung wurden. Bis heute, fast 88jährig, ist er noch unermüdlich in seinem Bienenhaus züchterisch aktiv. Viele Auszeichnungen im Leben spiegeln seinen Fleiß und sein beharrliches Verfolgen seiner Ziele wieder. Ein Weinpräsent, eine Urkunde und die „Goldene Vereinsbiene“ komplettierten seine Ehrung. Dorothee Endres und Siegfried Benning erhielten zu ihrem jeweils 70. Geburtstag eine herzliche Gratulation mit besten Wünschen von Dieter Schäfer, sowie einen guten Tropfen im Bocksbeutel vom Weinhaus Frank.


Unsere erste Honigspende an die Tafel Marktheidenfeld scheint ein voller Erfolg zu sein. Ein geschmückter, übervoller Bollerwagen (Leihgabe von Theo Stahl) plus gut 30 Gläser Honig, die Wolfgang Schilling und ich schon bei der Tafel vor Wochen abgeliefert hatten, zeigt die Großzügigkeit aller noblen Spender in unserem Verein. Die bezugsberechtigten Menschen der Tafel werden sich wohl sehr freuen zum Fest ein Glas Honig aus unserer Gegend und von unseren Mädels zu erhalten. Vielen Dank Euch hilfsbereiten Spendern( ca. 180 Gläser), an Wolfgang
Schilling für seine ausgezeichnete Idee und Umsetzung und an Theo Stahl, der Bollerwagen und einen Raum für die Lagerung zur Verfügung stellte. Am 16.12. wird die Spende an die Tafel übergeben.


Etliche Fotos, schöne Gespräche, viel Gelächter und eine gute Stimmung rundeten den gemeinsamen Abend ab. Wir freuen uns auf die Feier im nächsten Jahr - wenn von Euch gewünscht - denn ……das Beste kommt zum Schluss.


Heike Wachholtz
Schriftführerin


Nachbericht zu "Tag des offenen Weinbergs" am 30.07.2023

Bild: Isabel Schneider, v.l. Rosi Cosgun, Roland Flammersberger, Ricky Böhm-Hennes, Heike Wachholtz, Claus Roth, Wolfgang Schilling
Bild: Isabel Schneider, v.l. Rosi Cosgun, Roland Flammersberger, Ricky Böhm-Hennes, Heike Wachholtz, Claus Roth, Wolfgang Schilling

 

 

Ein gelungenes Event!

 

Auf Einladung der Stadt Marktheidenfeld nehmen wir dieses Jahr das erste mal an dieser Veranstaltung teil.

 

Der Imkerverein Marktheidenfeld präsentiert sich bei fast frühherbstlichem und wechselhaftem Wetter mit einem Informationsstand am Tag des „Offenen Weinbergs“.

 

Im Rahmen der geselligen Veranstaltung mit Wein, Musik und kulinarischen Schmankerln haben wir einen Stand mit Zelt und informativen Schautafeln vorbereitet.

 

An zwei Bienenbeuten und einem Schaukasten mit lebenden Bienen können sich Kinder und Erwachsene einen Einblick in die Bienenhaltung verschaffen.

 

Das Interesse und die Aufgeschlossenheit der Menschen ist lebhaft, denn die Erklärungen durch anwesenden Hobbyimker versetzen große und kleine Beobachter oft in echtes Erstaunen. „Oh, da seh` ich die Königin mit der gelben Rückennummer, und die legt 2000 Eier am Tag??? …..“

 

Am Stand erfahren Interessierte Fakten, zum Beispiel zu den gravierenden Unterschieden in der Qualität von Honigen aus unserer direkten Umgebung und Honigen aus „EU und Nicht- EU-Ländern“.

 

Fragen zur Bienenhaltung und zu Produkten, z.B. reinem Wachs und Propolistinktur, werden gerne beantwortet. Reichlich Informationsbroschüren und handwerkliches Anschauungsmaterial liegen bereit und finden guten Anklang.

 

Auch das eine oder andere Glas Honig verschiedener Sorten wird für den Frühstückstisch erworben.

 

Bei angeregten Gesprächen mit den Imkern vom Marktheidenfelder Imkerverein zeigt sich bei vielen Beteiligten großes Interesse und Offenheit, aber auch Nachdenklichkeit.

 

Alles in allem erleben wir eine sehr gelungene Veranstaltung und freuen uns über die gute Resonanz.

 

Gerne sind wir in Zukunft auch wieder dabei, denn für uns kommt der Faktor Spaß an der Veranstaltung auf keinen Fall zu kurz.

 

Heike Wachholtz

 

Mitglied und Schriftführerin; Imkerverein Marktheidenfeld

 

 

 

 

Impressionen vom Tag des offenen Weinbergs


Nachbericht zu "Marktheidenfeld blüht auf!" am 22.04.2023

Bild: Inge Albert, v.l. ehem. Vorstand Claus Roth, Vorstand Ricky Böhm-Hennes
Bild: Inge Albert, v.l. ehem. Vorstand Claus Roth, Vorstand Ricky Böhm-Hennes

Der Imkerverein war am sonnigen Samstag auf dem Marktplatz zum Thema "Marktheidenfeld blüht auf!" selbstverständlich dabei. Immerhin bezweckt der überwiegende Teil der Blüten eine Fremdbestäubung. Und da sind unsere Zuchtbienen wohl die effektivsten Unterstützerinnen. Auf dem Infostand des IV Marktheidenfeld gab es neben reichlich Infomaterial, Beitragsfilmen, erstklassigem Honig auch eine Bienen-Abordnung aus Homburg zur Besichtigung.

 

Großer Dank an der Stelle an Winfried Rüb (Neustadt am Main), der dem Verein den Schaukasten aus dem Jahr 1956 überlassen hat. So konnten wir vielen und vor allem jüngeren Besuchern die Welt der Bienen näher bringen. Brutwaben, Honigwaben, Drohnen, viele Arbeiterinnen und die Suche nach der Königin waren dabei die kleinen und großen Herausforderungen.

 

Im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit ein voller Erfolg und auch eine schöne Gelegenheit  mit Imkerkollegen vor Ort den Austausch zu pflegen.

 

Eine Neue Leistung des Vereins wurde am Stand erstmals vorgestellt. Mitglieder, die es wünschen,  konnte man in einem regionalen Verzeichnis einsehen. Dies geschah u.a. über den QR-Code am Stand (Kontaktdaten, Leistungen, Landkarte...). Ziel ist die Vermarktung von Honig der regionalen Imker im Nebenerwerb, um deren wertvolle Arbeit dauerhaft zu unterstützen. Mehr dazu hier...

 

 

 


Nachbericht des Vortrages "Bienenrosen und ihre Begleitpflanzen"

Einen Bericht zum Vortrag "Bienenrosen und ihre Begleitpflanzen" gibt es hier zum Nachlesen.
Der Vortrag wurde von Klaus Körber gehalten und fand am 01.10.2019 in Marktheidenfeld statt.
Bild & Text sind von Ernst Duerr.

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Nachbericht der Lehrwanderung mit Winfried Rüb (Text und Bilder von Simon Hörnig)

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Nachlese zum Vortrag "Apitherapie in einer Hausarztpraxis"

Einen Bericht zum Vortrag "Apitherapie in einer Hausarztpraxis" gibt es hier zum Nachlesen.
Bild & Text sind von Ernst Duerr.

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Varroatoleranzzucht auf der Inselbelegstelle Norderney (Bericht von Ernst Duerr)

Einen tollen Bericht über den Vortrag zur Varroatoleranzzucht auf Norderney gibt es an dieser Stelle nachzulesen.

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Varroatoleranzzucht auf der Inselbelegstelle Norderney (Bericht von Ernst Duerr)
BerichtNorderney.pdf
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Vereinsprogramm / Termine / Veranstaltungen für 2019 online

Unter TERMINE findet sich das vorläufige Vereinsprogramm sowie weiter Termine für das kommende Imkerjahr 2019.


November 2018

Bei der Honigprämierung auf dem Bayerischen Honigfest in Eichstätt waren einige Mitglieder des Imkervereins Marktheidenfeld äußerst erfolgreich.
Wir haben mit 5 Teilnehmern und 12 angestellten Losen 12 Medaillen errungen (1x Bronce, 4x Silber, 1x Gold und 6x Gold Ia.
Eine weitere Überraschung war, dass Roland Flammersberger für einen seiner angestellten Honige wieder die Auszeichnung „Bester Honig Bayerns“ erhielt.

Mit diesem Ergebnis waren wir „Bester Verein“ und erhielten zusätzlich einen Wanderpokal (siehe Bild)!

 

Im einzelnen sieht die Prämierung so aus:

Bronce: 1x (Schindler Jens)

Silber: 3x (Flammersberger Roland, Hörner-Stollberger Karin, Kraus Wolfgang)

Gold: 1x (Roth Claus)

Gold Ia: 6x (2 Flammersberger Roland, 2 Roth Claus, 2 Schindler Jens)

Sonderauszeichnung „Bester Honig Bayerns“ an Roland Flammersberger

 

von l. nach r.: LVBI-Präsident Stefan Spiegl, Bay. Honigprinzessin 2017-2019 Doris Grünbauer, DIB-Präsident Peter Maske, 1. Vors. IV Marktheidenfeld Claus Roth, Imker Roland Flammersberger, Bay. Honigkönigin 2017-2019 Katharina Eder (Bildquelle:  LVBI)
von l. nach r.: LVBI-Präsident Stefan Spiegl, Bay. Honigprinzessin 2017-2019 Doris Grünbauer, DIB-Präsident Peter Maske, 1. Vors. IV Marktheidenfeld Claus Roth, Imker Roland Flammersberger, Bay. Honigkönigin 2017-2019 Katharina Eder (Bildquelle: LVBI)